Garage, Schuppen und Laube beim Umzug: So räumen Sie die vergessenen Räume
Beim Umzug denkt man zuerst an Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer. Die Garage, der Schuppen im Hof oder die Laube im Kleingarten geraten dabei leicht in Vergessenheit. Dabei verstecken sich gerade dort oft die größten Mengen: Werkzeug, Gartengeräte, Fahrräder, Autoreifen, alte Möbel, Farbeimer und Kisten, die „früher mal wichtig“ waren. Und anders als in der Wohnung ist vieles davon schwer, sperrig oder schmutzig. Wer Garage oder Laube vor dem Umzug nicht rechtzeitig angeht, erlebt am Umzugstag eine böse Überraschung. Für große Mengen lohnt es sich, Profis für das Entrümpeln von Garage und Laube in Berlin einzubinden. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie diese oft unterschätzten Räume gut in Ihre Umzugsplanung integrieren.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Warum Garage und Laube so oft vergessen werden
- 2. Einen Überblick verschaffen
- 3. Werkzeug und Maschinen
- 4. Gartengeräte, Möbel und Pflanzen
- 5. Autoreifen, Fahrräder und Sportgeräte
- 6. Gefahrstoffe sicher entsorgen
- 7. Sonderfall Kleingarten: Laube abgeben
- 8. Transport und neue Unterbringung
- 9. Häufige Fragen
1. Warum Garage und Laube so oft vergessen werden
Garagen, Schuppen und Lauben liegen räumlich außerhalb der Wohnung. Man geht nicht täglich hinein, und was dort steht, ist für viele „aus den Augen, aus dem Sinn“. Hinzu kommt, dass diese Räume oft als Abstellfläche für alles dienen, was in der Wohnung keinen Platz mehr hat. Über die Jahre entsteht so ein Lager, dessen Umfang selbst die Besitzer überrascht.
Bei Umzugsbesichtigungen erleben wir regelmäßig, dass Kunden bei der Wohnung genau wissen, was mitkommt, bei der Garage aber nur mit den Schultern zucken. Dabei kann der Inhalt einer vollen Doppelgarage leicht so viel Volumen haben wie zwei Zimmer. Wer das nicht einplant, braucht am Umzugstag plötzlich einen zweiten Wagen oder eine weitere Fahrt.

2. Einen Überblick verschaffen
Gehen Sie einige Wochen vor dem Umzug einmal bewusst durch Garage, Schuppen oder Laube. Öffnen Sie Kisten, schauen Sie in Ecken und auf Regale. Machen Sie Fotos und notieren Sie grob, was dort steht. So bekommen Sie ein Gefühl für die Menge und können erste Entscheidungen treffen. Fragen Sie sich bei jedem Gegenstand: Brauche ich das in der neuen Wohnung? Habe ich dort überhaupt Platz dafür?
Gerade dieser letzte Punkt ist entscheidend. Wer vom Haus mit Garage in eine Etagenwohnung zieht, hat oft nur noch ein kleines Kellerabteil. Der Rasenmäher, die Leiter, die Werkbank und der Grill brauchen dort schlicht keinen Platz mehr. Hier ist der Umzug eine gute Gelegenheit, sich von vielem zu trennen.
Ein praktischer Tipp: Teilen Sie die Garage beim Sortieren in Zonen ein. Eine Ecke für alles, was mitkommt, eine für Verkauf und Verschenken, eine für Entsorgung. Kleben Sie die Bereiche mit Malerkrepp auf dem Boden ab und beschriften Sie sie. Das klingt nach Aufwand, verhindert aber, dass am Ende alles durcheinander steht und Helfer nicht wissen, was eingeladen werden soll.
3. Werkzeug und Maschinen
Werkzeug ist oft das Herzstück einer Garage. Sortieren Sie zunächst aus, was doppelt vorhanden, kaputt oder seit Jahren unbenutzt ist. Gut erhaltenes Werkzeug lässt sich hervorragend verkaufen oder an Freunde, Nachbarn und Repair-Cafés weitergeben. Was Sie behalten, sollten Sie in stabile Kisten oder Werkzeugkoffer packen. Scharfe Werkzeuge wie Sägen, Meißel oder Messer werden an den Klingen mit Pappe oder Schutzkappen gesichert.
Größere Maschinen wie Tischkreissägen, Kompressoren oder Werkbänke sind schwer und unhandlich. Klären Sie vorab, ob und wie sie transportiert werden können, und geben Sie sie unbedingt bei der Umzugsanfrage an. Kraftstoffbetriebene Geräte wie Rasenmäher, Kettensäge oder Laubbläser müssen vor dem Transport vollständig entleert werden, damit kein Benzin ausläuft und keine Brandgefahr entsteht.
Denken Sie bei Werkzeug auch an die vielen Kleinteile: Schrauben, Dübel, Nägel und Ersatzteile in Gläsern, Dosen oder Sortimentskästen. Diese sammeln sich über Jahre an und sind einzeln kaum etwas wert. Behalten Sie nur, was Sie wirklich brauchen, und sortieren Sie es vor dem Umzug in verschlossene, beschriftete Boxen. Lose Schraubengläser zerbrechen beim Transport leicht und verteilen ihren Inhalt im ganzen Karton.
4. Gartengeräte, Möbel und Pflanzen
Spaten, Harken, Schubkarre, Gießkannen und Schläuche sind beim Umzug unproblematisch, wenn sie sauber und trocken sind. Klopfen Sie Erde ab, damit nichts im Umzugswagen verteilt wird. Gartenmöbel aus Holz oder Metall lassen sich oft zusammenklappen oder zerlegen. Polsterauflagen gehören in Kisten oder Säcke, damit sie nicht verschmutzen.
Bei Pflanzen aus dem Garten wird es komplizierter. Kübelpflanzen können mitkommen, sollten aber vorher etwas weniger gegossen werden, damit sie leichter sind. Pflanzen, die in der Erde wachsen, gehören bei Mietgrundstücken oft zum Grundstück und dürfen nicht einfach ausgegraben werden. Klären Sie das vorher mit dem Vermieter oder Verpächter.

5. Autoreifen, Fahrräder und Sportgeräte
Viele Garagen beherbergen Winter- oder Sommerreifen. Wenn Sie sie behalten, transportieren Sie sie am besten in Reifentaschen, damit der Umzugswagen nicht verschmutzt. Alte, abgefahrene Reifen dürfen nicht in den Sperrmüll, sondern müssen bei Werkstätten oder Recyclinghöfen gegen Gebühr abgegeben werden.
Fahrräder werden vor dem Transport gereinigt, Lenker gerade gestellt oder quer gedreht und Pedale gegebenenfalls abgeschraubt. So nehmen sie im Wagen weniger Platz ein. Sportgeräte wie Hantelbänke, Kajaks, Surfbretter oder Ski sind oft sperrig. Ein kurzer Check, ob sie in der neuen Wohnung überhaupt einen Platz haben, erspart später Frust. Für einzelne sperrige Stücke, die zu einem anderen Termin abgeholt werden sollen, bietet sich ein separater Kleintransport in Berlin an.
6. Gefahrstoffe sicher entsorgen
In Garagen und Schuppen lagern häufig Stoffe, die nicht transportiert werden sollten und auch nicht in den normalen Müll gehören: Altöl, Benzinkanister, Lacke, Lösungsmittel, Dünger, Pflanzenschutzmittel, Gasflaschen und Batterien. Umzugsunternehmen dürfen solche Gefahrstoffe in der Regel nicht mitnehmen, und das aus gutem Grund.
Entsorgen Sie Sonderabfälle über die Schadstoffsammelstellen. Volle Gasflaschen für den Grill transportieren Sie, wenn überhaupt, aufrecht und gesichert im eigenen Auto, niemals im geschlossenen Laderaum zusammen mit anderen Gegenständen. Leere Kanister und Dosen sollten Sie vor der Entsorgung gut auslüften lassen.
Falls Sie eine Garage gemietet haben, gilt übrigens das Gleiche wie bei der Wohnung: Sie muss leer und besenrein zurückgegeben werden. Garagenmietverträge haben oft eigene Kündigungsfristen, die unabhängig vom Wohnungsmietvertrag laufen. Prüfen Sie diese frühzeitig, damit Sie nicht noch Wochen nach dem Umzug Miete für eine Garage zahlen, die Sie gar nicht mehr nutzen. Ölflecken auf dem Boden sollten Sie vor der Übergabe mit einem geeigneten Reiniger behandeln.
7. Sonderfall Kleingarten: Laube abgeben
Wer mit dem Umzug auch seinen Kleingarten aufgibt, muss einige Besonderheiten beachten. Kleingartenanlagen haben eigene Regeln für die Übergabe an Nachpächter. Oft wird die Laube samt Inventar geschätzt, und der Nachpächter zahlt eine Ablöse. Was nicht übernommen wird, muss vom bisherigen Pächter entfernt werden. Informationen rund um Pacht, Wertermittlung und Übergabe bietet der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde.
Sprechen Sie frühzeitig mit dem Vereinsvorstand, um die Kündigungsfristen und die Übergabe zu klären. Oft gibt es feste Termine im Jahr, zu denen Parzellen übergeben werden. Gartengeräte, die in der neuen Wohnung keinen Platz haben, können häufig direkt an den Nachpächter verkauft werden.

8. Transport und neue Unterbringung
Alles, was aus Garage oder Laube mitkommt, sollte im Umzugswagen getrennt von empfindlichen Möbeln und Textilien geladen werden. Schmutzige oder ölige Gegenstände kommen auf eine Plane oder in eigene Kisten. Schwere Teile wie Werkbank oder Rasenmäher werden unten und an der Stirnwand gesichert. Für Kisten und Werkzeug eignen sich stabile, robuste Kartons, wie Sie sie bei unserem Umzugsmaterial in Berlin bekommen.
Überlegen Sie außerdem, wo die Dinge in der neuen Wohnung unterkommen. Ein Wandregal im Keller, ein Fahrradständer im Hof oder eine Werkzeugwand im Abstellraum schaffen Ordnung von Anfang an. Unser Fazit: Garage, Schuppen und Laube gehören genauso in die Umzugsplanung wie jedes Zimmer. Wer früh sortiert, Gefahrstoffe korrekt entsorgt und große Mengen professionell räumen lässt, vermeidet Chaos am Umzugstag und startet mit klarer Ordnung in das neue Zuhause.
9. Häufige Fragen
Nehmen Umzugsunternehmen Benzinkanister und Gasflaschen mit?
In der Regel nicht, da es sich um Gefahrstoffe handelt. Leeren Sie Geräte mit Kraftstoff vollständig und transportieren Sie Gasflaschen, wenn nötig, selbst und gesichert.
Wohin mit alten Autoreifen?
Alte Reifen gehören nicht in den Sperrmüll. Sie können sie bei Werkstätten, Reifenhändlern oder Recyclinghöfen gegen eine Gebühr abgeben.
Muss ich die Laube im Kleingarten leer übergeben?
Das hängt von den Regeln der Anlage und der Vereinbarung mit dem Nachpächter ab. Was nicht übernommen wird, muss in der Regel entfernt werden.
Transportieren Sie auch Werkbank und Gartengeräte?
Ja. Geben Sie diese bei der Anfrage mit an, damit wir Fahrzeug und Team richtig planen und alles sicher verladen können.

